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P-725/m (1)

Sichtpeilanlage P-725/m (1), Telefunken Telegon IV / PST638-U/20-180; hergestellt von AEG Telefunken AG, Ulm & Berlin.

Die VHF-Sichtpeilanlage Telegon IV, welche als Erweiterung zur Mittel- / Kurzwellenpeilanlage entwickelt wurde und das Peilsichtgerät SiG 638 mit VHF-Vorsatzgeräten im Frequenzbereich nach oben erweitert, wurde in einer Anzahl von 6 Anlagen 1971 beschafft. P-725/m, SiG 638/4

Technische Daten

Stromversorgung

Dimensionen

Zubehör

  • Peilantennen: H-Adcock Peilantennen A 638/80 und A 638/180
  • Bereichsumschalter BU 638 (Umschalter 20-80 / 60-180 MHz)
  • Panorama-Sichtgerät PaG 148

Anlagematerial

Die VHF-Sichtpeilanlage Telegon IV von AEG - Telefunken, Ulm, basiert auf dem Peilsichtgerät SiG 638/4 mit vorgeschalteten Adaptern für die beiden VHF-Bereiche und einem Umschalter.

Kernstück bildet das Sichtgerät mit Empfänger und Sichtpeilanzeige mit einer runden Kathodenstrahlröhre, das SiG 638/4 ist transistorisiert und mit einer Kathodenstrahlröhre DP 10/14 ausgestattet. Eine runde Kursskala wird manuell mit dem maximalen Ausschlag auf der Sichtanzeige in Deckung gebracht und die Peilung abgelesen. Am Peilsichtgerät wird die Frequenz von 10,7 MHz als Zwischenfrequenz der Adapter fest eingestellt, die Frequenzabstimmung erfolgt an den VHF-Vorsätzen UK 638/80/1 und UK 638/180/1, das Empfangsprinzip ist somit ein Doppelsuperprinzip.
Zur Frequenzanzeige kommt der Frequenzanzeiger FA 990/100 zum Einsatz, die Empfangsfrequenz wird mit Nixieröhren im Bereich 20 kHz - 180 MHz, die Frequenzablesegenauigkeit auf den Analogskalen der beiden Adapter beträgt 55 resp. 160 kHz / mm.

Mittels einem 10,7 +/- 1 MHz Breitbandausgang kann das ZF-Signal auf ein Panoramasichtgerät gegeben werden, hier kommt zur Darstellung von Funkaktivitäten das PaG 148 zum Einsatz.

Als Peilantennen finden H-Adcock - Antennen mit jeweils acht Dipolen Verwendung, deren Länge beträgt bei der Antenne A 638/80 1,4 m und bei der A 638/180 0,84 m. Der Antennenkreuzkopf ist mit 60 Ohm Koaxialkabeln mit dem Peilsystem verbunden.

Technisches Prinzip

Röhrenbestückung

Entwicklung

Einsatz

In der Schweiz wurden vier Anlagen in einem „Unimog S“ eingebaut und zwei Anlagen transportabel in sechs Traglasten zum flexiblen Einsatz beschafft. Zu jeder Station wurden als Antennenträger zwei pneumatische Teleskopmasten Clark SCAM 12,5 m beschafft.

Die sechs Anlagen wurden 1971 beschafft und wurden der EKF Kp IV/46 zugeteilt. Sie blieben bis zur Liquidation 1986 im Einsatz.
Dann wurden die VHF-Sichtpeilstationen auf Plath SFP 218.43 umgerüstet.

Zur Peilkommandierung waren die Fahrzeuge zusätzlich mit einem SE-208 ausgerüstet, meist wurden dafür drahtgebundene Telephonverbindungen eingesetzt.

Technische Unterlagen

Weitere Informationen

de/p-725_1.txt · Zuletzt geändert: 2017/12/29 18:42 von mb