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de:se-450

SE-450 (F6-Station)

Funkstation SE-450; hergestellt sind die Geräte von unterschiedlichen Herstellern, der Sender von Siemens.

Die Funkstation SE-450 ist eine 1 kW-Kurzwellenstation zur Übermittlung von zwei Fernschreibkanälen, die vorwiegend zur Kommunikation mit den Schweizer Vertretungen im Ausland und zur Ausbildung des entsprechenden Bedienpersonals in der Schweiz beschafft wurde. SE-450: Siemens Sender 1 kW

Technische Daten

Stromversorgung

Dimensionen

Die mobile Funkstation für den Ausbildungsbetrieb ist auf einem Funkwagen Saurer 2CM 4×4 3,5 t eingebaut, das Aggregat in einem Einachsanhänger.

  • Stationsfahrzeug Saurer 2CM 6,73 x 2,22 x 3,50 m, 9000 kg; 5,82 l Dieselmotor
  • Aggregat Saurer / BBC C485D, ein wassergekühlter Viertakt-Dieselmotor von 25 PS treibt einen 15 kVA Drehstromgenerator an.

Zubehör

  • Als Standardantenne kommt ein Fächerdipol 2 x 15 m zum Einsatz.
  • Eine 3,6 m Rutenantenne konnte zum Empfangsbetrieb eingesetzt werden.
  • als Fernschreiber kam in der ursprünglichen Botschaftsfunkstation der Siemens Stg-100 zum Einsatz, der ab 1985 durch den elektronischen Fernschreiber PACT-220 abgelöst wurde.

Stationsmaterial

Die ganze Funkstation ist in einem Funklastwagen Saurer 2CM eingebaut, sie besteht aus einem Siemens - 1kW Sender S-502 und zwei Empfängern, in der ursprünglichen Konfiguration kamen zwei Empfänger E-629 (Collins 51J-4) zum Einsatz.

SE-450: Siemens Sender 1 kW Beim Sender S-502 handelt es sich um einen 1 kW FSK-Sender von Siemens. Für Spezialsituationen war auch Handtastung im A1-Betrieb vorgesehen.
Der Sender deckt den Bereich 1,5 - 30 MHz in drei Bereichen ab: 1,5 - 4 / 4 - 11 / 11 - 30 MHz.

Als Empfänger kamen in der ursprünglichen Version zwei Collins 51J-4 unter der Bezeichnung E-629 zum Einsatz.

E-629: Collins 51J-4 Im Fahrzeug konnten die Geräte mit einer Vorschalttafel G3 und einer Schalttafel G3 gesteuert werden, mit Sende-Empfangsumschaltgerät G3 konnte beim Fernschreibbetrieb die Sende-Empfangsumschaltung automatisch bewerkstelligt werden.

Als Endgerät kam der Blattfernschreiber Siemens Stg-100 zum Einsatz, dazu zwei Lochstreifensender 61d. Ein Fernschreib - Empfangstastgerät 30 (Siemens), ein Kanalsynchronisiergerät 70 (K Syn), ein Streifenkontrollgerät (STREIKO, Albiswerk). zwei Gleichlaufzusatzgeräte (GZG-1) und drei druckende Empfangslocher 15d vervollständigen die Fernschreibausrüstung.

Das Antennenschaltgerät G3 verteilt die Hochfrequenz an die Antennenanlage, die Station verfügt über ein automatisches Antennenabstimmgerät, eine Kunstlast Bird 8251 und für den Normalbetrieb ein Fächerdipol 2 x 15 m.

Technisches Prinzip

Bestückung

* Empfänger: siehe Daten des entsprechenden Empfängers E-629

Entwicklung

Das Kernstück der Station, der 1 kW-F6-Sender wurde von Siemens entwickelt, ebenso die Fernschreibgeräte, in der ursprünglichen Konfiguration ab 1979 kamen zwei Empfänger E-629 (Collins 51J-4) zum Einsatz.

Einsatz

Die Funkstation SE-450 kam im Botschaftsfunk zum Einsatz, mobile Stationen mit gleichartigem Equipment wurden zu Ausbildungszwecken für die Bedienmannschaften für den Funkverkehr mit den Auslandstationen in den Schweizer Botschaften beschafft.

Betrieben wurde die Stationen von Angehörigen der Fk Kp 48.

Technische Unterlagen

Weitere Informationen

de/se-450.txt · Zuletzt geändert: 2018/10/08 22:44 von mb