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Kampfpanzer 57/60, Centurion

Kampfpanzer 57/60 „Centurion“; entwickelt von Vickers Armstrong, Leeds.

Da in der Truppenordnung 51 wurde die Mechanisierung der Schweizer Armee und Beschaffung eines Kampfpanzers beschlossen. Nach Erprobungen des amerikanischen M47 zu Vergleichszwecken entschied man sich zur Beschaffung des britischen Centurion. Ende 1956 entschied der Bundesrat sich zu einem weiteren Ausbau der Panzertruppe und per Bundesbeschluss vom 21.12.1956 wurden 100 weitere Panter Centurion von der aktuellen Version Mk 7 beschafft, 1976 kamen noch 12 Occasionspanzer aus Kanada dazu.

Panzer 55 Centurion

Technische Daten

Stromversorgung

Dimensionen

Antenne

Panzer Centurion, Bild von Urs Heller

Panzerwagen

Der Kampfpanzer Centurion hatte vier Mann Besatzung (Kommandant, Fahrer, Lader und Richter) wurde ab 1960 mit der 10,5 cm Panzerkanone 60 und zwei 7,5 mm Pz Mg 51 ausgerüstet. Das Fahrzeug verfügte über einen drehbaren Turm, in der modernisierten Version drehte der Turmboden mit.

Im Panzer Centurion kam erstmals die von Autophon entwickelte Panzerfunkstation SE-407 zum Einsatz, in dieser frequenzmodulierten VHF-Funkstation können zwölf Kanäle im Bereich 34 - 50 MHz im Sendeempfänger TR83 und im Zusatzempfänger ZE83 mechanisch vorprogrammiert werden. Mit einem Bediengerät kann das Audiosignal des Sendeempfängers oder des Zusatzempfängers zusätzlich zur Bordkommunikation auf die Kopfhörer der Sprechgarnituren der Besatzung gegeben werden.

Entwicklung

Mit dem Entscheid zur Mechanisierung der Schweizer Armee wurde die Beschaffung eines zeitgemässen Kampfpanzers vorangetrieben. Aufgrund der Entwicklungen im Koreakrieg war zunäöchst nur der französische Leichtpanzer AMX 13 verfügbar. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der ersten Tranche wurden Ende 1956 nochmals 100 Stück Centurion Mk V beschafft und 1958/60 geliefert. Im Jahr 1976 konnte man aus Occasionsbeständen weitere zwölf Pz Centurion der Mk 12 aus kanadischen Beständen erwerben.

Einsatz

Von 1960/61 bis 1964 waren die 100 Fahrzeuge in den Panzerabteilungen Pz Abt 11 und 15 eingeteilt, dann ab 1965 in den Pz Bat 11 & 15 und später 21 / 22 sowie in den Achzigerjahren im Pz Bat 1 bis zur Ausmusterung 1990.

Technische Unterlagen

Weitere Informationen