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Hilfe, Bot-Angriff legt Seite lahm...

Ihr seht im Moment eine drastische eingeschränkte Version meiner Website - mein privates Hobby-bezogenes Projekt ohne jegliche Gewinnabsicht wurde von Bots überrollt, die Tag und Nacht sämtliche Dateien heruntergeladen haben, was zur Sperrung meiner Website führte.

Ich arbeite an einer Lösung, um Euch den Zugriff wieder zu ermöglichen - was im Moment nicht möglich ist, ist Google die Referenzierung des ganzen Inhalts zu erlauben, da sich die Bots als Google- oder KI-Bots ausgeben, was wieder zur Überlastung und Schliessung meines Webauftritts führen dürfte.

  • Unbekannte Besucher und Bots sehen nur noch diese Einstiegseite, wer mehr sehen möchte, braucht ein Passwort
  • Gäste können sich als guest anmelden, als Passwort eröffnet der klein geschriebene Name des Herstellers der bekannten Funkgeräte SE-125 oder SE-222 euch den Zugang.
  • Hobbykollegen, welche Zugang zu den Manuals und Bildern benötigen, melden sich bitte per Email radio@dr-boesch.ch bei mir. Gern sende ich Euch Benutzername und Passwort für den vollen Zugriff zu. Bitte habt etwas Geduld, bis ich antworte, manchmal bin ich beruflich stark ausgelastet oder abwesend.
  • Benutzeraccounts, mit denen Mitarbeiter das Wiki erweitern können, sind derzeit noch nicht vorgesehen, ich schreibe den Inhalt im Alleingang. Korrekturvorschläge, Anpassungen und Bilder bitte mir per Email auf radio@dr-boesch.ch zustellen.

Call for help, bot attack is crippling my website...

You currently encounter a drastically stripped-down version of my website – my private, hobby-based project, run entirely on a non-profit basis, has been overrun by bots which have been downloading all the files day and night, leading to my website being taken offline because of too heave traffic.

I am working on a solution to give you access to the information again. But in the moment, it is not possible to allow Google to index the entire website, as the bots are disguising as Google or AI bots. If I reopen unrestricted access, I risk the site to be overloaded by thousand of download requests for some old manuals and being blocked by my provider again.

  • Unregistered visitors and bots will now only see this landing page; anyone wishing to view more content will need a passwor
  • Guests can log in as guest; the password is the name of the manufacturer of the well-known SE-125 or SE-222 radio sets (in lower case), which will grant you access.
  • Fellow hobbyists who require access to the manuals and images should please contact me by email at radio@dr-boesch.ch. I’ll be happy to send you a username and password for full access. Please allow me some time until I reply; sometimes I’m very busy with work or abroad.
  • User accounts, which would allow other staff to contribute to the wiki, are not currently active. I am writing all the content on my own. Please send suggestions for corrections, improvements and images to me by email using my radio@dr-boesch.ch email account.

armyradio.wiki in deutsch

hier geht es zur deutschen Sprachversion

Neu: Mil Uem Mat Katalog - eine kompakte Version basierend auf „Dokuwiki on a stick“ zur Erstellung eines Katalogs der eigenen Gerätesammlung.

Viel Vergnügen
Martin Bösch

armyradio.wiki in english

here you will find the english language version

Welcome to armyradio.wiki, this private website provides informations about historic Swiss Army communications equipment (until now, translations from German language to English exist only for a part of the pages).

Enjoy
Martin Boesch

Geräteliste / Equipment List

Empfänger / Receivers

E-600 (Autophon E39)Der von Autophon gebaute 1939 eingefüḧrte Superhet deckt alle Frequenzbereiche von 100 kHz bis 60 MHz ab. Das Design lehnt sich eng an den von National entwickelten E-610 (HRO) an, die Frequenzbereiche werden mit Steckspulen gewählt.
E-601 (Zellweger E41)Der Allwellenempfänger Uster oder E41 wurde ca. 1943 eingeführt, der Doppelsuper deckt die Frequenzen von 100 kHz bis 60 MHz ab und arbeitet mit zehn Steckspulensätzen zur Frequenzbereichswahl. Zum Einsatz in dem von Zellweger, Uster, gebauten Empfänger kommen Batterieröhren von Tungsram, die im 2. Weltkrieg verfügbar waren.
E-602 (Autophon E44)Der Empfänger E44 oder E-602 von Autophon wurde 1945 eingeführt und deckt den Bereich von 100 kHz - 37,5 MHz in acht Bereichen ab. Die Skala ist direkt in Frequenzen geeicht. Der Empfänger ist mit der Batterieröhre D1F bestückt, lediglich im separaten Speisegerät/Lautsprecherteil finden sich Röhren aus der E-Serie.
E-603 (Autophon E45) Der Alarmempfänger E45 oder E-603 von Autophon wurde 1945 eingeführt, er lehnt sich technisch an den E44 an und deckt die Kurzwelle 3 - 15 MHz in acht Bereichen ab. Zum Einsatz kam er als Rundspruchempfänger im Flieger-Alarmnetz und war mit einer Selektivrufausrüstung versehen, die den Empfänger beim Eingang einer Meldung lautschaltete.
E-604 (Autophon E46)Der Empfänger E46 oder E-604 ist ein von Autophon entwickelter VHF-Empfänger, welcher 1947 eingeführt wurde und in acht Bereichen 27 - 101 MHz abdeckt. Von dem Empfänger, der seiner Zeit vorausging, da die Bedeutung des VHF-Bereichs für den militärischen Funkverkehr noch nicht erkannt war, wurde nur eine Kleinserie beschafft.
E-605 (Hallicrafters SX62) Der amerikanische Allwellenempfänger Hallicrafters SX-62 ist ein Doppelsuperhet, welcher 550 - 109 MHz abdeckt und als E-605 oder auch E-644 in der Schweiz militärisch im Einsatz war.
E-606 Velectra Das transistorisierte von Velectra 1965 entwickelte Kofferradio, welches Langwelle (inkl. Schweizer Telefonrundspruch), Mittel-, Kurzwelle und UKW abdeckt, kam auf Kommandoposten und in Zivilschutzanlagen verbreitet als Rundfunk-Nachrichtenempfänger zum Einsatz und ist in seiner charakteristischen Holzkiste nicht selten zu finden. Es kann mit Batterien oder vom Netz betrieben werden.
E-607 (National HRO) In verschiedenen Versionen kam der von der amerikanischen Firma National entwickelte Allwellenempfänger HRO in kleinen Zahlen auch in der Schweiz militärisch zum Einsatz. Das Empfängerdesign des Superhets mit Steckspulensätzen zur Frequenzbereichswahl und dem typischen Abstimmknopf wurde in den Schweizer Allwellenempfängern E39 und E41 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs übernommen.
E-608 (Braun T23 Das transistorisierte Kofferradio Braun T23 wurde in der Schweiz in einer kleinen Anzal beschafft und kam militärisch als E-608 zum Einsatz
E-609 (Racal RA17) Der in Grossbritannien hergestellte Doppelsuperhet Racal RA-17L wurde in kleinen Zahlen militärisch beschafft. Das Gerät arbeitet nach dem Wadley-Loop-Prinzip und deckt 980 kHz - 30 MHz in linearen 1 MHz-Bereichen ab und hat eine hohe Frequenzgenauigkeit.
E-610 (National HRO) In verschiedenen Versionen kam der von der amerikanischen Firma National entwickelte Allwellenempfänger HRO in kleinen Zahlen auch in der Schweiz militärisch zum Einsatz. Das Empfängerdesign des Superhets mit Steckspulensätzen zur Frequenzbereichswahl und dem typischen Abstimmknopf wurde in den Schweizer Allwellenempfängern E39 und E41 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs übernommen.
E-611 (Hallicrafters SX-23) Der Hallicrafters SX-23 mit seinem formschönen Art Deco-Design wurde in kleinen Stückzahlen militärisch eingesetzt.
E-612 ( Hallicrafters SX-24)
E-613 (Hallicrafters SX-25) Der Allwellenempfänger Hallicrafters SX-25 "Super Defiant" wurde in kleinen Stückzahlen militärisch beschafft.
E-614 (Hallicrafters SX-42) Der Hallicrafters Allwellenempfänger SX-42 war das erste Nachkriegsmodell der amerikanischen Firma Hallicrafters welches mit 540 kHz - 110 MHz auch den VHF- resp. den späteren UKW-Bereich abdeckte. Es wurde in einer kleinen Anzahl zum militärischen Einsatz beschafft.
E-615 (Hallicrafters S-20R)
E-616 (National NC100XA) Der National NC-100XA verfügt als Nachfolger des National HRO eine Bandumschaltung, bei der die Spulensätze im Gerät mechanisch geschaltet werden, und verfügt somit nicht mehr über die typischen Steckspulensätze der frühen National-Empfänger
E-617 (NC100XSA)Variante des National NC-100
E-618 (NC100A)Variante des National NC-100
E-619 (National NC80)
E-620 (Radioone R2) Der in Wien entwickelte Kofferempfänger Radione R2 wurde in kleinen Stückzahlen als Rundfunkempfänger beschafft, er konnte vom Netz oder auch von der Fahrzeugbatterie betrieben werden.
E-621 (Rundfunkempfänger) ? keine weiteren Angaben
E-622 (Lorenz Eo 509) Der Lorenz Eo 509 Allwellenempfänger mit dem gewaltigen Spulenrevolver unter dem truhenförmigen Deckel kam in den ersten Versionen der Grossfunkstation G1,5K als Stationsempfänger zum Einsatz und wurde dann vom EEE abgelöst.
E-623 (Braun T1000) Der elegante Weltempfänger Braun T1000 kam nicht nur beim deutschen diplomatischen Korps sondern auch im Schweizer Botschaftsfunk zum Einsatz.
E-624 (Hallicrafters S27)]] Der UHF-Empfänger Hallicrafters S27 war im Zweiten Weltkrieg der einzige kommerziell verfügbare Abhorchempfänger, der bis 145 MHz hinaufreichte und somit den VHF-Bereich abdeckte, wo sich u.a. der deutsche und amerikanische Panzerfunkverkehr abspielte.
E-625 (National HRO-7) Der National HRO-7 als Nachkriegs-Weiterentwicklung des klassischen HRO basierte noch auf dem Konzept der Steckspulen zur Bandbereichswahl. Für den Einsatz im Botschaftsfunk wurde er in der Schweiz mit einem netten Holzgehäuse mit Lausprecher und Fächern für die Steckspulen eingesetzt.
E-626 (Zenith H500) Der Zenith H500 war einer der frühesten portablen "Weltempfänger", der mit Batterie- oder Netzversorgung den Empfang von Kurzwellenaussendungen erlaubte, Beschaffung in kleinen Stückzahlen.
E-627 Der Autophon E-627 ist der bekannteste und auch meistgebauteste militärische Kurzwellenempfänger der Schweizer Armee. Der Superhet, der in sechs Bereichen die Frequenzen von 1.5 - 32 MHz abdeckt, kann mit einem separaten Zerhacker ab Fahrzeugbatterie betrieben werden. Nur noch selten wird er mit der eingebauten Revue-Borduhr angeboten.
E-628Der Autophon E-628 ist das Pendant, welches den VHF- und UKW- Bereich abdeckt. Der Superhet deckt in sechs Bereichen die Frequenzen von 20 - 180 MHz ab und empfängt somit auch UKW-Rundfunk und VHF-Flugfunk. Nur noch selten wird er mit der eingebauten Revue-Borduhr angeboten.
E-629 (Collins 51J-4) Als E-629 kam der Allwellenempfänger Collins 51J-4 im Botschaftsfunk und auf den Grossstationen zum Einsatz. Da von der Schweiz eine der letzten Chargen bestellt wurde, findet man an Schweizer 51J-4 Empfängern oft die moderneren Knöpfe der Collins S-Line.
E-630 (Rohde & Schwarz ESM-180) Der VHF-Empfänger Rohde & Schwarz ESM-180, der die Frequenzen 30 - 180 MHz abdeckt, wurde um 1960 zur Frequenzüberwachung des VHF-Bereichs beschafft.
E-631 (Rohde & Schwarz ESM-300) Der UHF-Empfänger Rohde & Schwarz ESM-300, der die Frequenzen 85 - 300 MHz abdeckt, erweitert die Frequenzabdeckung bis in den UHF-Bereich hinein.
E-633 (KE 45)nichts weiteres bekannt
E-635 (Philips BX-925A) Der Allwellenempfänger Philips BX-925A mit der motorischen Abstimmung wurde nur in einer kleinen Serie beschafft.
E-638 (Telefunken E108 Lw/4) Der Lang- / Mittelwellenempfänger Telefunken E 108 Lw kam in wenigen Exemplaren in der Funküberwachung zum Einsatz, wohl einer der schwersten Empfänger im Bestand der Schweizer Armee.
E-639 (Telefunken E104 Kw/8) Der Kurzwellenempfänger Telefunken E 104 Kw war das genauso schwergewichtige Pendant, welches die Kurzwellenbereiche 1,1 - 30,1 MHz abdeckt.
E-640 (Telefunken E127 Kw/4) Der Telefunken "Regenbogen" deckt den Bereich von 1,5 - 30,1 MHz ab und ist nicht ganz so schwer, wie der E-639, allerdings gibt es dazu eine schwere Holzkiste, und schon kann man ihn alleine nicht mehr heben.
E-641 (Telefunken E148 Uk/2) Der Telefunken E 148 Uk VHF-Empfänger deckt den Bereich 20 - 80 MHz ab.
E-642 (Telefunken E149 Uk/2) Der VHF-Empfänger E 149 Uk mit dem Frequenzbereich 65 - 175 MHz basiert auf demselben Grundgherät mit einem anderen Abstimmeinschub.
E-643 (Collins 51S-1) Der kompakte Allwellenempfänger Collins 51S-1 wurde in einer kleinen Anzahl von Geräten beschafft und deckt mit 0 - 30 MHz die ganze Lang- bis Kurzwelle ab. In Analogtechnik aufgebaut sind Frequenzstabilität und Ablesegenauigkeit für so einen kompakten Röhrenempfänger unerreicht.
E-644 (Hallicrafters SX-62) Der amerikanische Allwellenempfänger Hallicrafters SX-62 ist ein Doppelsuperhet, welcher 550 - 109 MHz abdeckt und als E-605 oder auch E-644 in der Schweiz militärisch im Einsatz war.
E-645 (Siemens E-311)
E-646 Der Zellweger E-646 ist ein Kurzwellenempfänger mit dekadischen Knöpfen zur Frequenzeinstellung, er kam es Empfänger im Rundspruchnetz der Fliegertruppen zum Einsatz. Der letzte Empfänger aus Schweizer Produktion ist nicht selten zu finden.
E-648 (ACL SR-209) Der VHF-/UHF-Empfänger ACL SR-209 mit dem integrierten Panoramasichtgerät kam zur Frequenzüberwachung u.a. bei den Fliegertruppen in kleinen Stückzahlen zum Einsatz.
E-649 (Watkins Johnson WJ-521-A3) Der VHF - Überwachungsempfänger Watkins Johnson WJ-521-A3 deckt den militärisch genutzten VHF-Bereich 20 - 80 MHz ab und wurde von der Funkpolizei zur militärischen Funküberwachung eingesetzt.
E-652 (Rohde & Schwarz ET001 / ESM2) Der Rohe & Schwarz ESM-2 mit Frequenzkontroller und Panoramasichtgerät kam als E-652 in der Funküberwachung und auch in Peilstationen zum Einsatz.
E-653 (Telefunken E-863/Kw2) Der Kurzwellenempfänger E-863/Kw2 von Telefunken wurde als Bestandteil der Anlage Transradio 21 in einer kleinen Anzahl von der Schweizer Armee beschafft.
E-655 (Racal RA-1217) Der Racal RA-1217 Kurzwellenempfänger mit der mechanisch digitalen Frequenzanzeige wurde zum Abhören ausländischer Nachrichtenaussendungen eingesetzt.
E-656 (Racal RA-1772) In kleiner Anzahl wurde der Allwellenempfänger Racal RA-1772 mit der digitalen Frquenzanzeige beschafft.
E-657 (Telefunken E-1501) Der Telefunken Kurzwellenempfänger E-1501 mit der auf 10 Hz genauen digitalen Frequenzanzeige wurde zum Abhören ausländischer Nachrichtenaussendungen eingesetzt.
E-658 (Rohde & Schwarz EK 070) Der kommerzielle Kurzwellenempfänger R&S EK 070 wurde in einer kleinen Anzahl zum Einsatz im Abhorchdienst beschafft.
E-659 (Watkins Johnson WJ-8888) Der Kurzwellenempfänger WJ-8888 (sog. "Quad eight") der amerikanischen Nobelschmiede Watkins Johnson wurde in einer kleinen Anzahl beschafft.
E-660 (Teletron TE 704C) Der Teletron TE 704C wurde in einen kleinen Anzahl beschafft.
E-662 (Kleinempfänger BBC) Kleinempfänger für das zur Katastrophen - Kommunikation geplante Ortsfunknetz.
E-663 (Telefunken E-1800A) Als E-663 wurden verschiedene Varianten des Telefunken - Allwellenempfängers E1800 / E1800A / E800 im Abhorchdienst eingesetzt.
E-664 (Rohde & Schwarz ESM-500A) Der Rohde & Schwarz Empfänger ESM-500 mit dem kleinen Panoramasichtgerät deckt Frequenzen bis 1000 MHz im UHF-Bereich ab und kam in der Funküberwachung zum Einsatz.

Kleinfunkgeräte (SE-1xx) / Handheld Radios

SE-100 (FOX) Das amerikanische Handsprechfunkgerät BC-611 wurde in der Schweizer Armee ab 1947 aus Surplus erworben und ab 1948 auch bei Autophon, Solothurn, in Lizenz produziert.
SE-101 Als Nachfolger des FOX entwickelte Autophon 1950/51 ein 24-Kanal Handsprechfunkgerät kleiner Leistung mit Amplitudenmodulation.
SE-102 Als Nachfolger des FOX entwickelte Autophon 1950/51 ein 24-Kanal Handsprechfunkgerät kleiner Leistung mit Amplitudenmodulation, das SE-102 hat einen anderen Frequenzbereich in der oberen Kurzwelle, zwei Kanäle überlappen.
SE-103 (RTS) Das von Telefunken Zürichentwickelte Sprechfunkgerät RTS beruht auf dem gleichen Prinzip wie das FOX, es verfügt aber über auswechselbare Kanaleinschübe zum rascheren Frequenzwechsel und eine Sprechtaste an einem Kabel für den Einsatz in der Kavallerie.
SE-104 (P) Das von Zellweger entwickelte Patrouillenfunkgerät P-Station wurde als Kleinfunkstation im Zweiten Weltkrieg eingesetzt, mit seiner Ausgangsleistung von 1 W im Kurzwellenbereich waren die Leistungsgrenzen oft spürbar.
SE-105 (P5) Die P5-Station als Tornisterfunkgerät konnte mit einer grösseren Ausgangsleistung aufwarten und kam im Zweiten Weltkrieg verbreitet zum Einsatz.
SE-106 (P5F) Die Fliegertruppen meldeten ebenfalls Bedarf an einem 5 W Tornisterfunkgerät an, da die Röhren im 2. Weltkrieg kaum verfügbar waren, wurde das Gerät für die Fliegertruppen mit einem anderen Röhrensatz gebaut und mit einem Umformer ausgerüstet.
SE-107 (K) Das erste Tornisterfunkgerät von Zellweger wird teils als K-Station bezeichnet, dürfte mit der K1-Station identisch sein.
SE-108 (K1) Das Tornisterfunkgerät K1 kam 1937/39 zur Truppe und war zu Beginn des Zweiten Weltkriegs das einzige tragbare Funksprechgerät der Schweizer Armee.
SE-109 (K1A) Die Tornisterfunkstation K1A der Artillerie kam vor allem für Schiessverbindungen zum Einsatz, der Frequenzbereich liegt im hohen Kurzwellenbereich.
SE-110 (MAX) Das VHF-Kleinfunkgerät MAX wurde von Autophon entwickelt und kam 1945/6 bei Truppenversuchen zum Einsatz. Das vergleichsweise teure Gerät wurde dann nicht beschafft, da günstiges Funkmaterial aus amerikanischem Surplus in den Nachkriegsjahren in grossen Mengen verfügbar war.
SE-111 (K-Dm) Die Kleinfunkstation K-Dm wurde von Hasler im 2. Weltkrieg entwickelt und kam 1943 zur Truppe. Die Frequenzen im UHF-Bereich machen es formell zu einer Klein-Richtfunkanlage, die für Punkt-zu-Punkt - Verbindungen zum Einsatz kam.
SE-112 (M5) Die Tornisterfunkstation M5 ist eine zum Einsatz auf Fahrzeugen modifizierte 5 Watt - Funkstation P5.
SE-113 (T5) Die Tankstation T5 ist eine mit einem Umformer versehene P5-Station welche in den Vickers - Panzerwagen zum Einsatz kam, eigentlich eine "Panzerfunkstation".
SE-125 Das Handsprechfunkgerät SE-125 von Autophon ist ein frequenzmoduliertes VHF-Handsprechfunkgerät, das über Jahrzehnte als Kleinfunkgerät im Einsatz war, je nach Truppengattung wurde es mit unterschiedlichen Frequenzbereichen ausgeliefert.
SE-135 Mit dem Rüstungsprogramm 1999 wurde das altgediente SE-125 vom modernen Hansprechfunkgerät SE-135 abgelöst, das mit den Geräten der SE-235 - Familie interoperabel ist. SE-135

Tragbare Funkstationen (SE-2xx) / Portable Radio Sets

SE-200 (LUX) Das Funkgerät LUX ist eine quarzkontrollierte Vierkanal - VHF-Funkstation die nach einigen Verzögerungen 1952 bei der Truppe zum Betrieb mit Handgenerator oder auf Fahrzeugen eingeführt wurde.
SE-201 (REX) Da sich die Entwicklung des LUX verzögerte, wurden aus amerikanischem Surplus Funkstationen SCR-610 beschafft, die unter anderem als Funkstation auf dem Jeep vorwiegend bei der Artillerie eingesetzt wurden.
SE-202 (SEF) Die Funkstation SEF wurde als dringliches Projekt von Brown Boveri zum Einsatz auf dem Panzerjäger G13 "Hetzer" entwickelt, da für den aus Surplusbeständen angekauften Panzerwagen kein geeignetes VHF-Funkgerät verfügbar war, es basiert auf einer zivilen Fahrzeugstation.
SE-203 (Radiovox) Das Radiovox-Funkgerät zum Einsatz im Fliegerleitwagen ist ein angepasstes Polizei- Fahrzeugfunkgerät entwickelt von Autophon.
SE-204 (Radiovox) Das Radiovox-Funkgerät von Autophon kam auch für Feuerleitverbindungen der Fliegerabwehr zum Einsatz.
SE-205 nichts weiteres bekannt
SE-206 Von Autophon entwickeltes quarzkontrolliertes VHF-Funkgerät zum Einsatz portabel mit Batterien, Handgenerator oder auf Fahrzeug.
SE-207 Das Autophon- VHF-Funkgerät SE-206 wurde je nach Truppengattung mit unterschiedlichem Frequenzbereich ausgeliefert.
SE-208 Das Autophon- VHF-Funkgerät SE-206 wurde je nach Truppengattung mit unterschiedlichem Frequenzbereich ausgeliefert.
SE-209 Das Autophon- VHF-Funkgerät SE-206 wurde je nach Truppengattung mit unterschiedlichem Frequenzbereich ausgeliefert.
SE-210 (TL, Tragbar Leicht) Die in drei Kisten tragbare Kurzwellenfunkstation Stat 1002Bs wurde von Telefunken Albis, Zürich, in Lizenz gefertigt und basiert auf einer von Telefunken in den Dreissigerjahren entwickelten Funkstation. Im zweiten Weltkrieg bildete die TL das Rückgrat der Verbindungen mit portablen Funkstationen der Schweizer Armee. Die Station blieb bis in die Sechzigerjahre im Einsatz.
SE-211 (TLA) Die Artillerie erhielt als Tragbar Leicht Artillerie eine Tl-Station mit angepasstem Frequenzbereich, über die im 2. Weltkrieg ein Grossteil der Schiessverbindungen der Artillerie abgewickelt wurden.
SE-212 (TL BBC) Für den Kommunikationsbedarf der Fliegertruppen auf dem ihnen im Zweiten Weltkrieg zugewiesenen Frequenzbereich 6 - 12 MHz musste eine Kurzwellenstation entwickelt werden, die diese Frequenzen abdeckte und ähnlichen Spezifikationen entsprach, wie die TL. Brown Boveri baute diese Station, die 1942 zur Truppe kam.
SE-213 (TLD) Die Tragbar Leichte Dezimeterstation TLD ist eine von Brown Boveri im 2. Weltkrieg entwickelte Richtstrahlstation, die 1943 zur Truppe kam. Da die Mehrkanalgeräte MK-1 dazu nur in sehr geringen Stückzahlen beschafft wurden, blieb es meist bei Punkt-zu-Punkt - Verbindungen und die Station fristete ein Dornröschendasein.
SE-214 (TS 18/25) Die Tragbar Schwere Funkstation 18/25 basiert noch auf Technologie des ersten Weltkriegs und wurde immer wieder modifiziert resp. die Geräte wurden modernisiert, sie war bereits im Zweiten Weltkrieg obsolet und kam noch im EVU zu Ausbildungszwecken zum Einsatz.
SE-215 (TS 40) Die Tragbar Schwere Funkstation 40 besteht aus den Geräten der FL 40, die nicht auf einem Einachsanhänger sondern in Form zahlreicher Kisten auf Saumtieren oder Lastwagen transportiert u.a. in den Bergen und in Festungen zum Einsatz kam.
SE-216 (SM) Die Schwere Motorfunkenstation, entwickelt um 1923/4 von Telefunken Berlin, war bereits im Zweiten Weltkrieg obsolet und nur noch im Reservematerial.
SE-217 (KL) (D-Station) Die Kurz-Lang - Station oder D-Station der Flieger-/Flabtruppen war 1938 von Telefunken Berlin entwickelt worden und wurde 1939 von Telefunken Albis, Zürich gebaut und wurde in einem Kleinlastwagen transportiert.
SE-218/m (KL 43) (G-Station) Die Kurz-Lang - Station 43 wurde von Zellweger mit auf den Frequenzbereich der Fliegertruppen modifizierten Komponenten der FL gebaut, da aus Kriegsgründen Telefunken keine weiteren KL-Stationen liefern konnte.
SE-219 (L-Station) Die L-Station war eine Improvisation des Zweiten Weltkriegs: aus notgelandeten amerikanischen Flugzeugen wurden die Flugfunkgeräte SCR-274-N "Command Set" ausgebaut und als improvisierte Bodenfunkstationen der Fliegertruppen eingesetzt.
SE-220 Die Kurzwellenfunkstation SE-220 von Telefunken Zürich wurde als Nachfolgestation der TL nur in wenigen Exemplaren gebaut und nicht eingeführt, da die SSB-taugliche Zellweger-Station SE-222 technologisch fortschrittlicher und preisgünstiger war. SE-220
SE-221 Die Wasserwarnstation SE-221 von Brown Boveri basiert auf einer Fahrzeugfunkstation und wurde mit verschiedenen Fixfrequenzen in unterschiedlichen Konfigurationen ausgeliefert und kam im Wasserwarndienst der Stausee-Wachdetachemente zum Einsatz.
SE-222
SE-223 Die frühere Wasserwarnstation Se-223 basiert auf einer VHF - Fahrzeugstation von Brown Boveri. SE-223
SE-225 Das Firmenkonsortium ABZ (Autophon / Brown Boveri / Zellweger) erhielt in den Sechzigerjahren den Auftrag zur Entwicklung einer Truppenfunkstation als Nachfolger des SE-206. Die Spezifikationen wurden mehrfach geändert, die Station wurde transistorisiert, sollte als Bündelfunkstation die automatische Frequenzwahl beherrschen und auch noch eine integrierte Verschlüsselung erhalten, was die Entwicklung erschwerte und die Einführung bei der Truppe jahrzehntelang verzögerte. Zuletzt wurde das technisch fortschrittliche SE-225 nur bei den Fliegertruppen eingeführt.
SE-226 (Racal) Für die Fallschirmgrenadiere wurde eine portable Kurzwellenfunkstation, die auch ionosphärische Verbindungen ermöglichen sollte, eingeführt und das Racal TRA 921B Manpack-Funkgerät beschafft.
SE-227 Da sich die Entwicklung des SE-225 verzögerte, wurde 1968 das amerikanische bereits im Vietnamkrieg verbreitet eingesetzte VHF-Sprechfunkgerät in über zehntausend Exemplaren beschafft, das als Dauer-Provisorium bis in die Neunzigerjahre hinein das Standard-Truppenfunkgerät blieb. Erst mit dem SVZ-B konnten die Verbindungen abhörsicher verschlüsselt werden.
SE-229 (PRC-660T) Bei den Fliegertruppen kam das amerikanische Tornisterfunkgerät PRC-660T zur Kommunikation im UHF-Flugfunkbereich zum Einsatz.
SE-235 Das Truppenfunkgerät PR4G von Thomson-CSF löste ab 1996 das SE-227 als Truppenfunkgerät zum portablen und in verschiedenen Versionen Fahrzeug-Einsatz ab.
SE-237 Ab 1996 erhielten die Fallschirmaufklärer das Telefunken tornisterfunkgerät HRM 7000.
SE-240 Ab 2006 löste das Kurzwellenfunkgerät Thales TRC-3700 das SE-430 als mobiles Kurzwellenfunkgerät ab. SE-240

Fahrbare Funkstationen (SE-3xx) / Vehicle Radio Sets

Motorisierte Funkstationen (SE-4xx) / Vehicle Radio Stations (automotive)

SE-400 (FIX) Aus amerikanischem Surplus wurde die Funkstation SCR-608 beschafft, sie kam u.a. auf dem Dodge CC zum Einsatz.
SE-401 (M44) In der Motorisierten Funkstation 44 kam das Funkmaterial der FL 40 in einem Kastenwagen zum mobilen Einsatz in wenigen Exemplaren zum Einsatz.
SE-402 (SM46) Die Schwere Motorisierte Funkstation 46 oder SM46 ist eine amplitudenmodulierte 400 W Kurzwellenstation basierend auf dem Sender Hallicrafters HT-4 und zwei Empfängern BC-342 und BC-312, die Station SCR-399 wurde 1946/8 aus amerikanischem Surplus beschafft.
SE-403 (M1K) Die 1 kW Telefunkenstation mit einem von Autophon in Lizenz gebauten Sender und dem E44 als Empfänger wurde in einen Saurer-Geländelastwagen eingebaut.
SE-404 (G1,2K) (C-Station) Auf einem Saurer-Geländelastwagen kam die Grossfunkstation mit einem entsprechend der Bedürfnisse der Fliegertruppen bis 12 MHz hinauf reichenden Sender als C-Station zum Einsatz.
SE-405 (Z-Station) Die Z-Station der Fliegertruppen wurde ab 1948 beschafft. Sie besteht aus einer Kurzwellenstation und zwei VHF-Flugfunkgeräten, entwickelt von RCA.
SE-406 Die Telefunken - Kurzwellenfunkstation Stat 1152B war als Hochleistungs- Kurzwellenfunkstation ausgeschrieben. Nach der Erprobung der SSB-Grenzwellenstation SE-222 brachte diese bei viel tieferen Kosten überzeugende Resultate und es blieb bei einer Kleinserie der SE-406.
SE-407 (Au) Die von Autophon entwickelte im militärischen VHF-Bereich arbeitende Fahrzeugstation mit zehn mechanisch programmierbaren Frequenzen kam ab 1957 in Panzern und Fahrzeugen zum Einsatz.
SE-408 (FIX) Zusammen mit dem französischen Leichtpanzer AMX-30 wurde die Funkstation SCR-508 beschafft, sie gleicht der Station SE-400 / FIX, arbeitet aber auf einem niedrigeren Frequenzbereich in der oberen Kurzwelle.
SE-410 Die von Autophon entwickelte Station ähnelt dem SE-407, deckt aber den in den Sechzigerjahren genutzten militärischen Flugfunkbereich 100 - 116 MHz ab.
SE-411 (Au) Die von Autophon entwickelte im militärischen VHF-Bereich arbeitende Fahrzeugstation mit zehn mechanisch programmierbaren Frequenzen kam ab 1957 vorwiegend in Fahrzeugen der Artillerie zum Einsatz, vom SE-407 unterscheidet sie sich durch den im oberen Kurzwellenbereich gelegenen Frequenzbereich.
SE-412 Das amerikanische Funkgerät VRC-12 gelangte mit der Beschaffung des damit ausgerüsteten Schützenpanzers M113 im Jahr 1963 erstmals in die Schweiz und blieb über Jahrzehnte die Standard-Funkstation in Fahrzeugen und Panzern. Die Geräte, die bereits im Vietnamkrieg ihren Dienst taten, kommunizierten ohne Abhörschutz, erst mit der Einführung des Sprachverschlüsselungszusatzes SVZ-B konnte gesichert kommuniziert werden.
SE-415 (Zw) Die leistungsstarke Funkstation, welche im Bereich 2 - 50 MHz eine Leistung von 1 kW an die Antenne brachte, wurde von Zellweger, Uster, entwickelt und 1975 überarbeitet und vollständig transistorisiert, die war in der Regel auf dem Funkwagen Steir zusammen mit dem Krypto-Funkfernschreiber KFF 58/68 im Einsatz.
SE-430 (Zw) Als letzte Schweizer Kurzwellenfunkstation wurde die im Bereich 1,6 - 12 MHz arbeitende 200 W-Station SE-430 von Zellweger entwickelt und kam ab 1987 in Uem Panzern und Funkwagen zum Einsatz. Sender und Antennenanpassgerät arbeiten vollautomatisch und können vom Bediengerät weit abgesetzt betrieben werden.
SE-435 Ab 1996 wurde das zur Familie PR4G von Thomson-CSF gehörende Gerät als Fahrzeugstation beschafft. SE-435
SE-450 Die ganze Familie SE-450 sind leistungsfähige Botschaftsfunkstationen, mit dem 1 kW Sender Siemens S-654 als Kernkomponente, zu Beginn mit dem E-629 / Collins 51J-4 als Betriebsempfänger.
SE-450(/I) In der nächsten Generation des Botschaftsfunksystems wurde der Empfänger CR 91 von SRT und der Steuersender TD 90 ebenfalls von SRT mit der Siemens-Endstufe kombiniert betrieben.
SE-450/II In der letzten Version der Botschaftsfunkstation kam zum Empfänger und Steuersender von SRT noch eine 400 resp. 1000 W Endstufe SSA 400 / SSA 1000 von SRT zum Einsatz.

Peiler (P-7xx)

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Flugfunkmaterial (SE-0xx)

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Testgeräte (T-1xx) / Endgeräte / Chiffriermaschinen

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